Die Webseitenlüge Kundennutzen oder Abzocke

Abzocke, Kundennutzen? Eine Webseitenlüge!

Werbeagenturen erzäh­len seit Jahren immer das glei­che Märchen: „Sie brau­chen unbe­dingt eine neue Webseite mit Ihrem Logo und schö­nen Bildern. Dort kön­nen Sie dann alle Ihre Produkte, Dienstleistungen und Ihr Unternehmen der gan­zen Welt vor­stel­len.“ Das wird uns immer wie­der vorgegaukelt.

Der ganzen Welt? Wirklich? Wow, was für eine Fantasie!

Glauben die Agenturen das wirk­lich? Oder sol­len wir nur in dem Glauben gelas­sen wer­den, dass wir allein durch die Tatsache, eine neue Webseite zu besit­zen, sofort all unse­re Besonderheiten und Fähigkeiten bekannt machen kön­nen und jeder User zu unse­rem Kunden wird? Wer soll denn bit­te­schön die­se Webseite fin­den? Diese Frage stel­len sich vie­le Werbeagenturen erst gar nicht. Denn für sol­che Agenturen steht der Umsatz und nicht der Kundennutzen, an ers­ter Stelle. Das Ziel ist es, eine Webseite zu ver­kau­fen. Eine Webseite, die kei­ner kennt, aber Hauptsache, die Bilder sol­len schön und emo­tio­nal sein. Und das Logo muss modern und gut erkenn­bar sein. Erkennbar? Aber für wen?

Eine Webseite ist so viel wert, wie ein Kochtopf voller Tomaten!

Ich sage Ihnen: Ihre Webseite hat null Wert. Sie kön­nen heu­te die bes­te Webseite der Welt erstel­len las­sen, die schöns­ten und emo­tio­nals­ten Bilder dar­auf­stel­len, ein coo­les Logo ent­wi­ckeln, ver­öf­fent­li­chen und abwar­ten. Was mei­nen Sie, wird gesche­hen? Keiner wird Sie wahr­neh­men, denn kei­ner wird wis­sen, dass es die­se gibt. Woher sol­len die Menschen auch wis­sen, dass Sie sich im Internet bewe­gen und dass Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihr Unternehmen genau das ist, was Ihre Kunden brau­chen? Wenn Sie Ihre Webseite nicht bekannt machen, Ihre Zielgruppe nicht genau­es­tens analysieren,
vor­her fest­le­gen und ken­nen­ler­nen, wird die­se Seite ein­fach nicht existieren.

Ich behaup­te, dass Sie nie­mals gefun­den wer­den und Ihre Webseite wert­los bleibt. Wertlos, aber schön und funk­ti­ons­fä­hig, wie ein Kochtopf vol­ler Tomaten. Ein funk­ti­ons­fä­hi­ger Kochtopf unter vie­len ande­ren halt. Aber was soll­te gesche­hen, damit die­ser Kochtopf zum Premiumprodukt und Ihre Webseite zur Expertenseite wird?

5 Fragen, die auf Antworten warten!

  • Wer ist Ihre Zielgruppe?

  • Wie ver­hält Sie sich?

  • Wo bewegt sich Ihre Zielgruppe?

  • Wie unter­hält sie sich untereinander?

  • Wie kom­me ich in den Interessenradius mei­ner Zielgruppe?

Diese Fragen soll­ten Sie sich vor allen ande­ren bewusst machen. Bevor Sie über­haupt anfan­gen, irgend­ei­ne Werbung zu star­ten, müs­sen Sie sich die­se Fragen stel­len und auch beant­wor­ten. Das soll­ten auch die aller­ers­ten Fragen jeder Werbeagentur sein. Beim ers­ten Gespräch soll­ten die­se Fragen auf den Tisch, kom­men und dann müs­sen die Antworten ermit­telt wer­den, und zwar gemein­sam, Schritt für Schritt. Erst wenn es kla­re Antworten auf die­se Fragen gibt, soll­te man mit Werbemaßnahmen los­le­gen. Natürlich gehö­ren dazu auch ein Logo, emo­tio­na­le Bilder, anspre­chen­de Texte, die berüh­ren, und eine funk­tio­nie­ren­de Webseite. Aber, wie gesagt, erst im drit­ten oder vier­ten Schritt und nicht plan­los am Anfang.

Webseite erstellen lassen, aber wie?

Wussten Sie, dass in Deutschland 93 % aller Unternehmen einen Internetanschluss haben, 72 % eine Webseite besit­zen, jedoch nur 15 % davon auch im Internet auf­find­bar und erkenn­bar sind? Ich bin mir sicher, dass alle Unternehmen Ihre Qualitäten besit­zen, aber nur 15% konn­ten die­se auch sicht­bar machen.
Stellen Sie sich die Frage: Warum soll­te ein Kunde aus­ge­rech­net zu Ihnen kom­men und nicht zu Unternehmen, die viel­leicht glei­che oder ähn­li­che Produkte und Dienstleistungen wie Sie anbie­ten?“ Diese Frage soll­ten wir als Werbeagentur uns stel­len. Und wenn wir genau hin­schau­en, wer­den wir sehen, dass die Lösung eine ganz ein­fa­che ist. Es ist die „Inszenierung“.

Die 15 % der Unternehmen, die im Internet sicht­bar sind, haben sich ein­fach bes­ser insze­niert, sie haben sich in Szene gesetzt. Das heißt, Sie haben nicht nur ein­fa­che Webseiten erstellt, die gut aus­se­hen. Nein! Sie haben die Webseiten erstellt, die ihre Zielgruppen benö­ti­gen und suchen. Damit haben sie schon einen Grundstein für ihren Erfolg gelegt. Aber das ist noch lan­ge nicht genug. Denn nur die Tatsache, dass Angebot und Nachfrage über­ein­stim­men, reicht nicht aus, um Anbieter und Suchenden auch zusam­men zu brin­gen. Denn eines ist sicher…

Google bestimmt die Regeln.

Im Jahr 2018 wur­den in Deutschland 85,78 % aller Desktop-Suchanfragen und 98,39 % aller Mobil-Suchanfragen über die Google-Suchmaschine getä­tigt. Den Rest – Bing, Yahoo und Co – kön­nen wir aus mei­ner Sicht ruhi­gen Gewissens ver­nach­läs­si­gen. Das heißt im Klartext: Ich fin­de mei­ne Zielgruppe, egal wie sie aus­sieht, egal wo sie sich befin­det, egal ob sie männ­lich oder weib­lich ist, bei Google. Folglich ist Google unse­re Schnittstelle zwi­schen Angebot und Nachfrage.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie mich Google mit mei­ner Zielgruppe zusam­men bringt? Wie kann ich Google dazu brin­gen, mich, mei­ne Produkte, mei­ne Dienstleistungen und mein Unternehmen, bei den ein­ge­ge­be­nen Suchbegriffen mei­ner Zielgruppe im obe­ren Bereich anzu­zei­gen? Diese Frage lässt sich ganz ein­fach beant­wor­ten: Ich muss mei­ne Webseiten den Bedürfnissen mei­ner Zielgruppe und den Bedürfnissen von Google anpas­sen. Habe ich meh­re­re Produkte unter­schied­li­cher Art, dann habe ich also unter­schied­li­che Zielgruppen. Also muss ich für jede Zielgruppe eine eige­ne Landingpage erstel­len, und zwar mit genau dem Inhalt, der von der jewei­li­gen Zielgruppe gesucht wird. Meine Texte, mei­ne Bilder, mei­ne Navigation und sogar die Auswahl der Farben müs­sen genau auf mei­nen poten­zi­el­len Kunden abge­stimmt sein.

Dabei muss Ich mir Folgendes genau überlegen:

Möchte der Kunde lie­ber geduzt oder förm­lich ange­spro­chen wer­den? Sind mei­ne Kunden zum Großteil weib­lich, soll­te mei­ne Webseite eher Frauen anspre­chen, oder männ­lich, dann soll­te mei­ne Webseite eher Männer anspre­chen. Muss ich die älte­re Generation anspre­chen, so soll­ten mei­ne Schriftgrößen dem­entspre­chend ange­passt sein. Für die jün­ge­re Generation kön­nen mehr Bilder mit eher zeit­ge­mä­ßen Inhalten und einer locke­ren Aussprache ver­füg­bar gemacht wer­den. All die­se Kriterien und noch vie­le mehr soll­te man beach­ten, wenn man eine idea­le Webseite für aus­ge­wähl­te Kunden erstel­len las­sen möch­te. Das setzt vor­aus, dass die Web-Designer, Grafiker und Web-Entwickler der beauf­trag­ten Werbeagentur genau wis­sen, was sie tun und ihr Handwerk gut ver­ste­hen, um ziel­grup­pen­ge­rech­te Umsetzungen zu liefern.

Warum Online und nicht offline?

Der Unterschied zwi­schen einer Offline-Anzeige (Zeitungsanzeige) und einer OnlineAnzeige (AdWords-Kampagne) ist schnell erklärt.Bei einer Offline-Anzeige schal­tet man für viel Geld eine Anzeige in einer Zeitung oder einer Zeitschrift. Diese Anzeige erscheint in der Regel ein Mal. Die Wahrscheinlichkeit, dass die­se Anzeige gera­de von mei­ner Zielgruppe gese­hen oder wahr­ge­nom­men wird, ist in der heu­ti­gen Zeit nicht sehr hoch, da immer weni­ger Menschen Zeitung lesen. Stattdessen schau­en immer mehr Menschen Online-Nachrichten. Das heißt, der Streuverlust der Offline-Anzeige ist sehr groß. Denn bei einer Anzeigenschaltung muss der Interessent mich zufäl­lig fin­den, sehen und in die­sem Augenblick auch Interesse an mei­nem Produkt oder mei­nen Dienstleistungen haben. Wenn das zutrifft, müss­te er aktiv wer­den, mich anru­fen oder anschrei­ben und sich erkun­di­gen, ob das Produkt oder mei­ne Dienstleistung das Richtige für ihn ist.

Bei einer Online-Anzeige (AdWords-Kampagne) hin­ge­gen sucht der Interessent schon gezielt nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, die er benö­tigt, denn sonst wür­de er das Gesuchte nicht in die Suchmaschine ein­ge­ben. Das heißt, der Interessent kommt zu mir und weiß genau was er will. Er ist in die­sem Augenblick ein poten­zi­el­ler Kunde. Jetzt liegt es nur noch an mir und mei­ner Webseite, ihm das Gesuchte voll und ganz auf mei­ner Seite zu prä­sen­tie­ren und ihn durch den Informations- und Bestellprozess zu füh­ren. Kurz gesagt: Wir holen den Kunden dort ab, wo er uns sucht.

Kunde und Unternehmer müssen gleichermaßen zufrieden sein

Google ach­tet dar­auf, dass die Webseiten mit der gestell­ten Suchanfrage so vie­le Übereinstimmungen wie mög­lich haben. Nur die Webseiten, die das bewor­be­ne Produkt auch wirk­lich auf ihren Seiten anbie­ten, es am bes­ten beschrei­ben und eine kla­re Führung für den Kunden haben, wer­den auch in Form einer Anzeige aus­ge­spielt. Es zäh­len natür­lich auch ande­re Faktoren, wie z.B. ein­wand­freie tech­ni­sche Umsetzung der Webseiten, Geschwindigkeit der Seiten, Qualitätsfaktor und vie­les mehr. Es muss ein­fach alles har­mo­nisch und bedie­ner­freund­lich übereinstimmen.

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Autor: Fikret Kinavli