SEO Grundlagen

Grundlagen der SEO-Optimierung

Kaum ein Begriff wird heut­zu­ta­ge im Marketing mehr genutzt als SEO oder Suchmaschinenoptimierung. SEO ver­spricht schnel­le Erfolge bei klei­nem Budget. Doch was hat es damit auf sich und wie kön­nen Sie es für Ihr Onlinemarketing nut­zen? Wir haben die wich­tigs­ten Grundlagen für Sie in die­sem prak­ti­schen Ratgeber zusam­men­ge­fasst. So wer­den auch Sie zum SEO-Profi!

Was ist SEO? SEO Grundlagen!

Die Abkürzung steht für “Search Engine Optimization”, also Suchmaschinenoptimierung. Gemeint sind damit vor allem Google, Bing und DuckDuckGo. Doch auch auf ande­ren Seiten, wie bei­spiels­wei­se YouTube oder eBay spielt sie eine Rolle. Wir fokus­sie­ren uns jedoch in die­sem Artikel auf­grund des hohen Marktanteils und der gro­ßen Nutzerzahl auf Google.

Auf Google sind Millionen, wenn nicht sogar Milliarden an Websites gelis­tet und kön­nen poten­zi­ell von Ihnen als Suchender gefun­den wer­den. Einige bes­ser, ande­re schlech­ter. Suchen Sie bei­spiels­wei­se nach “Werbeagentur”, so zeigt Google Ihnen rund 53,8 Millionen Ergebnisse an.
Die meis­ten Nutzer sehen sich davon ledig­lich die ers­te Seite an, sel­ten auch die zwei­te. Je wei­ter vor­ne eine Website also auf­taucht, des­to eher wird sie ange­klickt. Ziel von Suchmaschinenoptimierung ist daher, Ihre Seite so weit oben in der Suche zu plat­zie­ren wie möglich.

SEO vs. SEA

Bevor es an die prak­ti­schen Tipps geht, wol­len wir noch eine kur­ze Unterscheidung in der Art der Suchergebnisse bei Google vor­neh­men. Wir müs­sen hier zwi­schen den orga­ni­schen und den anor­ga­ni­schen Suchergebnissen differenzieren.

Sicher ist Ihnen schon ein­mal auf­ge­fal­len, dass eini­ge der Suchergebnisse bei Google das klei­ne Wort “Anzeige” vor­weg ste­hen haben. Hierbei han­delt es sich um soge­nann­te anor­ga­ni­sche Suchergebnisse, bezahl­te Suchergebnisse. Für sie sind die ers­ten vier Trefferplätze vor­be­hal­ten und sie fal­len unter SEA, das “Search Engine Advertising”, also Suchmaschinenwerbung.
Mehr dar­über erfah­ren Sie in unse­rem Artikel zum Onlinemarketing.

Dem gegen­über ste­hen die orga­ni­schen Suchergebnisse, auf die Sie mit Ihrer Optimierung direkt Einfluss haben. Mit ihnen wer­den wir uns in die­sem Beitrag befassen.

Sie wis­sen nun, was SEO ist, im Weiteren wer­den wir uns damit beschäf­ti­gen, wie genau Google bei der Anzeige sei­ner Suchergebnisse arbei­tet und wie Sie sich dies zunut­ze machen können.

Der Google Crawler

Jeden Tag kom­men neue Websites hin­zu, ande­re wer­den über­ar­bei­tet oder gelöscht. Das Internet ist immer in Bewegung, schläft nie. Wie also kann Google da den Überblick behal­ten?
Hier kommt der Google Crawler ins Spiel. Crawler ist eigent­lich ein Überbegriff für eine Reihe von Bots und Programmen, die eine Seite sys­te­ma­tisch durch­su­chen und scannen.

Der Crawler durch­fors­tet also das Internet nach Websites, um sie in den Index, also die Bibliothek von Google, auf­zu­neh­men. Dabei wird zunächst nach öffent­li­chen Seiten gesucht, auf denen sich das Programm dann von einer Verlinkung zur nächs­ten bewegt. Das ist bereits der ers­te wich­ti­ge Punkt für die Optimierung Ihrer Website. Sorgen Sie für eine nut­zer­freund­li­che Navigation auf und nut­zen sie inter­ne Verknüpfungen. So kann nicht nur der poten­zi­el­le Nutzer, son­dern auch der Crawler Ihre Seite ange­mes­sen durch­su­chen und wahr­neh­men. Gibt es kei­ne Verlinkung zu einer Unterseite, so wird sie auch nicht gesehen.

Indexierung und Sitemap-Datei

Ist der Crawler mit Ihrer Website fer­tig, so ist sie in den Index von Google auf­ge­nom­men und damit in die Suche. Haben Sie Ihre Seite gera­de erst erstellt, kann es unter Umständen eini­ge Zeit dau­ern, bis der Crawler sie besucht und inde­xiert. Seien Sie hier gedul­dig oder bean­tra­gen Sie manu­ell das Crawlen der Website. Hilfreich ist auch das Anlegen einer soge­nann­ten Sitemap-Datei. Sie gibt Auskunft dar­über, wel­che Seiten auf der Domain beson­ders wich­tig sind und lie­fert wei­te­re Zusatzinformationen. Beispielsweise dar­über, wann die Seite zuletzt aktua­li­siert wur­de und wel­che Sprachen außer­dem ver­füg­bar sind.

Eine Sitemap-Datei ist nicht zwin­gend erfor­der­lich, um vom Trawler gefun­den zu wer­den, kann aber unter Umständen hilf­reich sein. Insbesondere dabei, dass auch wirk­lich alle Unterseiten gefun­den wer­den. Ebenso kann sie hilf­reich sein, wenn es vie­le Mediendateien wie Bilder und Videos gibt oder die Website kei­ne Verlinkungen von extern aufweist.

Auch hier gilt aber: Interne Links und eine hohe Nutzerfreundlichkeit sind das A und O und dür­fen nicht ver­nach­läs­sigt wer­den. Schließlich muss sich nicht nur der Crawler auf der Seite zurechtfinden.

Technische SEO-Optimierung der Website

Nun sind wir bereits tief in den tech­ni­schen Teil von SEO ein­ge­stie­gen. Neben der Sitemap, die den Crawler initi­al auf Ihre Website bringt, kön­nen Sie auch noch wei­te­re Optimierungen im Hintergrund vor­neh­men. Neben den bereits ange­spro­che­nen inter­nen Verlinkungen sind das vor allem SEO-freundliche URLs, HTTPS/SSL-Verschlüsselung, schnel­le Ladezeiten der Seite und eine für Mobilgeräte opti­mier­te Version.

Weitere Informationen fin­den Sie in unse­rem Artikel zur SEO OnPage Optimierung

Suchmaschinenoptimierte Texte

Kommen wir nun zu dem Teil von SEO, auf den Sie immer und immer wie­der ach­ten müs­sen: Ihre Inhalte. Damit ist von Bilder und Videos bis hin zu Shopartikeln und Blogeinträgen alles gemeint.
An die­ser Stelle möch­ten wir aber vor allem die Texte auf Ihrer Seite beson­ders hervorheben.

Bei SEO-Texten den­ken vie­le Menschen an mit Schlagworten voll­ge­stopf­te Artikel, die kaum Mehrwert bie­ten, doch die­se Zeiten sind vor­bei. Google legt heut­zu­ta­ge gro­ßen Wert auf Lesbarkeit und Nutzerfreundlichkeit. Das spie­gelt sich auch im SEO-Ranking wie­der. Schreiben Sie Ihre Texte daher nicht für den Google Crawler, son­dern für Ihre Seitenbesucher.

Überlegen Sie sich zunächst, was das Thema Ihres Artikels und Ihrer Seite ist und ent­schei­den Sie sich für ent­spre­chen­de Schlagwörter, also Keywords, die Sie bei Google ein­ge­ben wür­den. So fin­den Nutzer Ihre Website und Ihre Texte.

Die Keyword-Dichte soll­te im gesam­ten Text zwi­schen drei und fünf Prozent betra­gen, andern­falls wird er als weni­ger les­bar wahr­ge­nom­men. Sie soll­ten die Keywords und vor allem Ihr Hauptkeyword in allen Abschnitten ver­wen­den — also der Hauptüberschrift, der Einleitung und mög­lichst eini­gen Zwischenüberschriften. Sie kön­nen auch Synonyme ver­wen­den oder die Keywords falls not­wen­dig gram­ma­ti­ka­lisch anpas­sen. Ein guter Schreibstil wiegt hier wesent­lich mehr als die stump­fe Verwendung von Keywords. Auch die all­ge­mei­ne Struktur soll­te an den Nutzer und sei­ne Lesegewohnheit ange­passt sein.

Tools für die SEO-Keyword-Suche

Die rich­ti­gen Schlagworte für Ihren Text aus­zu­wäh­len, kann eine Herausforderung sein. Schließlich möch­ten Sie sich von der Masse Ihrer Konkurrenten abhe­ben und trotz­dem über die gebräuch­lichs­ten Suchbegriffe gefun­den wer­den. Hier kön­nen Keyword-Tools wie https://www.keyword-tools.org hel­fen. Sie unter­stüt­zen Sie dabei, pas­sen­de Schlagworte aus­zu­wäh­len und Ihren Text so zu opti­mie­ren. Hier wird Ihnen das Suchvolumen des ent­spre­chen­den Begriffs ange­zeigt sowie mög­li­che Alternativen dazu.

Machen Sie sich unbe­dingt klar, was Sie mit Ihrer Seite errei­chen möch­ten und wel­che Zielgruppe Sie anspre­chen. Nur so kön­nen Sie die rich­ti­gen Keywords aus­wäh­len. Seien Sie spe­zi­fisch, aber bewe­gen Sie sich nicht aus­schließ­lich in einer Nische. Sie möch­ten schließ­lich auch gefun­den wer­den, wenn ein Nutzer ganz all­ge­mein nach einem Thema sucht.

Bilder und Videos

Neben Texten haben Sie ver­mut­lich auch Bilder und ande­re Medien auf Ihrer Seite. “Bilder sagen mehr als tau­send Worte”, das heißt aber nicht, dass wir kei­ne Worte für sie benö­ti­gen. Wichtig bei der Einbindung von Bildmaterial sind eben­falls die vor­her defi­nier­ten Keywords. Sie kön­nen in der Bildunterschrift, der Beschreibung und vor allem im ALT-Attribut ver­wen­det werden.

Das ALT-Attribut oder der ALT-Tag ist eine alter­na­ti­ve Anzeigemöglichkeit für Bilder. Lädt eine Website bei­spiels­wei­se auf­grund von schlech­tem Internet lang­sam, so wer­den Mediendateien zurück­ge­stellt. Stattdessen wird ein alter­na­ti­ver Text ange­zeigt, der beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Auch für Screenreader, die von Menschen mit visu­el­len Schwierigkeiten genutzt wer­den, sind sie wichtig.

Verwenden Sie daher also Ihr Hauptkeyword in der Beschreibung und im ALT-Tag, sodass der Google Crawler die­ses in sein Ranking mit auf­nimmt. Es kann auch Vorteile haben, das Keyword bereits im Dateinamen zu nutzen.

Ein wei­te­rer Tipp an die­ser Stelle: Laden Sie Bilder nur in einer ange­mes­se­nen Auflösung hoch. Sind die Dateigrößen zu groß, hat dies nega­ti­ve Auswirkungen auf die Ladezeit der Website und damit auf die Bewertung durch den Crawler.

Externe und interne Verlinkungen

Bereits zuvor haben wir die Relevanz von Links für den Google Crawler her­aus­ge­stellt. An die­ser Stelle möch­ten wir dies noch ein­mal genau­er erläutern.

Hyperlinks sind Querverweise auf ande­re Inhalte. Sie soll­ten ver­wen­det wer­den, um Nutzern den Weg zu wei­te­ren inter­es­san­ten Themen oder wei­ter­füh­ren­den Informationen zu zei­gen. Sie soll­ten stets dar­auf ach­ten, dass Sie Hyperlinks nicht ein­fach hin­ter einem “Klicken Sie hier” ver­ber­gen. Der Nutzer soll­te immer wis­sen, was er anklickt und wel­che Inhalte er dort zu sehen bekommt.

Neben Verlinkungen auf eige­ne Inhalte, soll­ten Sie auch Verweise auf exter­ne Websites vor­neh­men. Idealerweise gibt es sogar Seiten, die auf Ihre Domain ver­lin­ken. Das ist beim Google Crawler ger­ne gese­hen und wird mit einem bes­se­ren Ranking belohnt. Je mehr Links auf eine Website ver­wei­sen, des­to wich­ti­ger und inter­es­san­ter muss sie sein.

Achten Sie aber dar­auf, aus­schließ­lich sinn­vol­le Verlinkungen zu the­ma­tisch pas­sen­den Seiten zu ver­wen­den. Nicht nur für den Crawler, son­dern auch für den Nutzer.

Zusammenfassung

Es gibt unzäh­li­ge Möglichkeiten, um das Ranking Ihrer Website nach oben zu brin­gen und SEO für Ihr Wachstum rich­tig ein­zu­set­zen. Viele davon haben wir Ihnen in die­sem Artikel vor­ge­stellt. Das Wichtigste über SEO Grundlagen hier noch ein­mal in der prak­ti­schen Übersicht:

 

  • SEO bezeich­net die tech­ni­schen und inhalt­li­chen Optimierungsmöglichkeiten, um in der Google-Suche weit vor­ne aufzutauchen.
  • Der Google Crawler ist maß­geb­lich für die Bewertung Ihrer Website, dane­ben soll­te aber auch immer die Nutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt stehen.
  • Eine Sitemap-Datei kann hel­fen, die Auffindbarkeit Ihrer Website für den Crawler zu ver­bes­sern, ist aber bei klei­nen Websites nicht zwin­gend erforderlich.
  • Eine opti­mier­te Website soll­te über kla­re URLs, HTTPS/SSL-Verschlüsselung, schnel­le Ladezeiten, eine mobi­le Version und Verlinkungen verfügen.
  • SEO-Texte sind für den Nutzer geschrie­ben und nut­zen eine ange­mes­se­ne Anzahl an Keywords.
  • Bilder wer­den in der Beschreibung, im Titel, im Dateinamen und dem ALT-Attribut mit dem Hauptkeyword versehen.
  • Neben sinn­vol­len und nut­zer­freund­li­chen inter­nen Verlinkungen wer­den auf der Website Verweise auf pas­sen­de exter­ne Seiten vorgenommen.
  • Hyperlinks von extern auf Ihre Seite brin­gen neue Nutzer und stei­gern Ihr Ranking in der Suche.

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